| "C" wie "K" | ||
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Die Cedille stammt von "la Cedilla" (Altspanisch für kleines Z). Sie ist ein diakritisches Zeichen. Die besondere Aussprache eines Buchstabens wird damit gekennzeichnet. Das links gekrümmtes Häkchen in der Mitte unter dem Buchstaben ähnelt einer 5. (deshalb auch das "Fünferl" genannt) Neben einer 5 kann es aber auch einem kleinen gespiegelten c, einem kleinen s oder einem z mit Unterschlinge ähneln. Meist steht Cedille am C.
"C" mit Cedille kommt in romanischen Sprachen, französisch, portugiesisch und katalanisch vor. Im albanischen, aserbaidschanischen, baskischen, lettischen, im türkischen und sogar im luxemburgischen kommt die Cedille allerdings auch vor. Die Aufgabe der Cedille im französischen (sowie im portugiesischen) besteht darin, die Aussprache des Lautes »c« zu verändern: Das ç wird vor den Vokalen a, o und u nicht als "k", sondern als "s" ausgesprochen, also genau so, wie c vor e und i ausgesprochen wird. Im internationalen phonetischen Alphabet (IPA) verwendet man [ç], um den stimmlosen palatalen Frikativ (Zungen-Gaumen-Reibelaut) wie in „ich“ darzustellen. |
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